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Theater der besonderen Art |
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Das Märchen „Der kleine Muck" wurde im Haus Felsenkeller
aufgeführt
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Kinder waren begeistert
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Kultur und
Unterhaltung bleibt auch den
Kindern im Haus Felsenkeller
nicht vorenthalten: Mit dem Theaterstück „Der kleine Muck"
sahen die Altenkirchener Kiddis
eine Aufführung, die in der Darstellungsweise
auf eine breitgefächerte
Palette an Möglichkeiten zurückgriff. Die Bochumer
Theater-gruppe „Wilde Hummel"
zeigte in agiler und erfrischender Weise, wie Märchen gekonnt
inszeniert werden können.
ALTENKIRCHEN.
Muck
erblickte
das Licht der Welt unter
keinem guten Stern: Von
kleinwüchsiger Statur, mit einem
großen Kopf, ebenfalls
großen Händen und,
dem nicht genug, mit unproportional
kleinen Füßen. Die Freundin des gnomenhaften Muck führte das gespannt
lauschende junge Publikum durch das
abenteuerliche Leben des Titelhelden
und schlüpfte dabei als Erzählerin
in verschiedene Rollen.
Muck hatte ob
seiner jämmerlichen
Figur keinen liebenden Vater.
Dieser versteckte
seinen Sohn im Haus, weil es ihm
der „behinderte Sohn"
peinlich war. Später findet
Muck einen Stock, der
Schätze aufspürt, und passende Schühchen, mit denen er sogar
fliegen kann. Am Hofe des Sultans
arbeitet er als Bote, wird
aber der Untreue bezichtigt
und landet schließlich im
Gefängnis. Erst als Muck dem
Sultan das Geheimnis seiner
Schuhe und dem Stock verrät,
erhält er die Freiheit
zurück. Doch der kleine
Held weiß, wie er sich
rächen kann.............. ,
Silke Geyer,
die Erzählerin
des
Märchens,
schaffte eine in
den |
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Silke Geyer von
dem Theater „Wilde Hummel" schlüpfte als Erzählerin in immer
wieder neue Rollen. Foto: Knur
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Bann ziehende
Atmosphäre.
Mit einer gelungenen Mischung aus Bühnenbild, Lichteffekten,
Kostümen, musikalischer Unter-malung und Puppenspiel gelang es ihr,
das Märchen spannend und faszinierend zu inszenieren. Stefan
Büddemann, kümmerte sich um die Lichteffekte auf der Bühne,
beziehungsweise um die musikalische Begleitung des Geschehens.
Den kleinen Muck spielte die
Erzählerin szenenweise mit einer aus Holz geschnitzten Figur oder
mit einer Stabfigur.
Einer der
Besonderheiten
auf der Bühne
war auch das
Schattenspiel:
Auf einer Leinwand
projizierte Silke Geyer bunte Landschaften,
orientalische
Häuser,
Bäume
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und Schmetterlinge.
Der kleine
Muck, als
Schatten mit
der Stabfigur
dargestellt,
füllte die Szenen
mit Leben aus
und sein Schattenriss bildete
einen schönen Kontrast zu all den
bunten Farben.
Das junge Publikum war so in das Geschehen vertieft, dass die Kinder -
etwa als Muck beim Wettlauf siegte - begeistert mitklatschten oder bei
der Gefängnisszene dem Schmach-tenden alle Möglichkeiten zuriefen,
wie auszubrechen sei.
Die Theatergruppe „Wilde Hummel"
zeigte gekonnt, wie ein altes Märchen spannend, kindgerecht und vor
allem im Zeitalter der Reizüberflutung abwechslungsreich aufgeführt
werden kann, ohne dabei über-zogen zu wirken.
Rene |
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WAZ 10.11.03 |
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Stöckchen,
alte |
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Schuhe und
Feigen |
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"Der kleine
Muck" feierte in Bochum Premiere.
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Er hat einen
Kopf wie ein Kürbis, Hände wie Schaufeln und Füße wie ein Spatz:
"Der kleine Muck"; und er erlebt große Abenteuer. Am Sonntag um
15 Uhr starrten große Kinderaugen gespannt auf die Bühne des
Theaters ,,Wilde Hummel" im Kulturrat Lothringen und warteten
darauf, dass sich der Vorhang hob.
Des kleinen Mucks Abenteuer, der sich aufmachte, um sein Glück
zu suchen, beginnen im Hause einer alten Frau, deren Katzen er
pflegt. Als diese eines Tages im Kampf feine Stücke der alten
Dame zerstören, beschließt der Muck, dass Haus schnellstens zu
verlassen - jedoch nicht, ohne seinen Lohn, der ihn noch weit
bringen soll - nämlich in den Palast des Sultans und zu
seltsamen Feigen.
Die Regisseurin Mo Bunte aus Berlin hat das orientalische
Märchen von Wilhelm Hauff liebevoll umgesetzt. Das
Ein-Frau-Puppenspiel wurde durch das Engagement der Schau- und
Puppen- spielerin Silke Geyer zu einem Ereignis, das
Kinderherzen höher schlagen ließ. |
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Gekonnt
hauchte sie den Figuren des Stücks und der Holzpuppe Muck
Lebenein. Durch Kombination von Schattenspiel und
Bildprojektionen wurde die Geschichte äußerst anschaulich
erzählt.
"Die Schauspielerin arbeitet mit Masken, um eine Verbindung zu
den aus Pappe und Holz bestehenden Puppen, die mit ihr die Bühne
teilen, herzustellen" erklärt Mo Bunte. Während der einstündigen
Vorstellung beherrschte Spannung und amüsiertes Lachen den Raum.
Die Freunde Marvin (6), Tiago (6), Kenan (6) und Roberto (7)
waren begeistert. Besonders witzig seien der dicke Sultan und
die drei fetten Katzen gewesen, zeigten sich die vier angetan.
Auch die Mütter waren von der Aufführung eingenommen. ,,Die
Puppenspielerin war mit Leib und Seele dabei. Das fand ich phan-
tastisch", lobte Silke Berger aus Bochum. Wer den kleinen Muck
bei seinem Aben- teuer begleiten will, kann das noch bis morgen,
12. November, jeweils ab 10 Uhr. Karten gibt's auf telefonische
Vorbestellung unter Tel.: 890 66 80.
· nam |
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